Arbeitsweise TS


Wir verstehen den Menschen als soziales Wesen. Die Erweiterung der Sozialkompetenz ist ein wichtiges Aufenthaltsziel. Strukturen für den Alltag und in der Schule und psychiatrische Hilfestellungen der Therapiestation bieten dafür ein geeignetes und breites Übungsfeld. Wir bieten dem Kind eine Umgebung, in der es lernt, sich adäquat zu verhalten. Wir arbeiten eng mit den Bezugspersonen des Kindes zusammen. Wir gehen davon aus, dass die Familie grundsätzlich über die Ressourcen verfügt, Konflikte zu lösen und das gemeinsame Leben zu gestalten. Die Familie wird in ihren Entwicklungsprozessen begleitet und gefördert. Basis für eine gelingende Zusammenarbeit zwischen der Familie und den Mitarbeitenden der Therapiestation ist ein Auftrag der InhaberInnen der elterlichen Sorge und des Kindes (sofern es dazu in der Lage ist) an die Therapiestation. Realistische Ziele und Teilziele helfen, den Aufenthalt für gezielte Entwicklungen zu nutzen und machen transparent, wann der Therapieaufenthalt erfolgreich abgeschlossen werden kann. Auftrag und Zielsetzungen dürfen im Laufe der Zeit hinterfragt und geändert werden. Wir greifen in unserer Arbeit auf unterschiedliche, anerkannte Theorien und Methoden zurück. Von übergeordneter Bedeutung sind der lösungsorientierte Ansatz und die Systemtherapie.


Kurzbeschrieb


In der Therapiestation Ennetbaden leben acht Kinder im Primarschulalter, in der Therapiestation Koblenz neun Jugendliche im Oberstufenalter.  Ein interdisziplinäres Team von Fachleuten aus den Bereichen Kinder- und Jugendpsychiatrie, Sonderschulung und Sozialpädagogik, die nach anerkannten fachlichen Standards arbeiten, ermöglicht eine zielorientierte Auftragserfüllung. Wochenenden und einen Teil der Schulferien verbringen die Kinder und Jugendlichen bei den Eltern.

Chancen für Entwicklungen bieten