Stiftung

Geschichte

1974

Am 1. April wird die Stiftung für verhaltensgestörte Kinder mit Sitz in Baden gegründet. Die Stiftung bezweckt die Förderung der therapeutischen, pädagogischen und sozialen Massnahmen zu Gunsten von normalbegabten Kindern und Jugendlichen mit Verhaltens- und Leistungsstörungen sowie mit psychosozialen Schwierigkeiten.Zur Erreichung des Stiftungszweckes werden entsprechende Institutionen errichtet.


1975

Eröffnung der Therapiestation Ennetbaden.


1978

Übernahme der Trägerschaft für die Sozialpädagogischen Gemeinschaften mit der Zentrale in Bremgarten und den drei Gemeinschaften Eggenwil, Waltenschil und Wohlen.


1980

Eröffnung der zweiten Therapiestation in Koblenz


1994

Änderung des Stiftungsnamens in Stiftung für psychosoziale Integration von Kindern und Jugendlichen.


1999

Schaffung der Geschäftsstelle als zentrale Dienstleistungsstelle.


2005

Nach einer Bedarfsanalyse und intensiver fachlich begleiteter Konzeptarbeit wird das neue Angebot der Familienhilfe lanciert.


2007

Schrittweise Umsetzung des Konzepts der Nachbetreuung.

Wir setzen uns für Kinder und Jugendliche ein, deren individuelle Entwicklung gefährdet ist und die zu ihrer psychosozialen Integration eine professionelle Unterstützung benötigen.


Wir stehen ein für die Würde und Integrität jedes einzelnen uns anvertrauten Menschen und setzen uns für dessen Unversehrbarkeit ein.


Unter psychosozialer Integration verstehen wir das Erkennen und Fördern der individuellen Fähigkeiten und Ressourcen der Kinder und Jugendlichen unter Einbezug aller Schwierigkeiten und Hindernissen. Wir unterstützen sie bei der Entwicklung ihrer Identität, um sie zu befähigen, zukünftigen Entwicklungsaufgaben gerecht zu werden. Dazu suchen wir den konstruktiven Dialog mit deren Familien.


Wir legen Wert auf gut ausgebildetes Personal und fördern die Weiterbildung der Mitarbeitenden in fachlicher und persönlicher Kompetenz. Dabei berücksichtigen wir die aktuellen Erkenntnisse der beschäftigten Berufsfelder.


Uns sind Effizienz, adäquate Organisationsstrukturen und eine hohe, regelmässig überprüfte Qualität, wichtig.


Wir bieten ein Arbeitsumfeld, welches  von zeitgemässen Anstellungsbedingungen, attraktiven Entwicklungsmöglichkeiten, einer professionellen Führungskultur und gegenseitiger Wertschätzung geprägt ist.


Wir schaffen qualitativ hochstehende Infrastrukturen und führen Einrichtungen, die dem Stiftungszweck entsprechen und somit ein angemessenes Arbeitsumfeld bieten.


Wir sind ein soziales Unternehmen. Die uns zur Verfügung stehenden Mittel setzen wir unternehmerisch und verantwortungsbewusst ein.


Wir orientieren uns an der sozialpolitischen Entwicklung und den Bedürfnissen der zuweisenden Instanzen und gewährleisten somit zeitgemässe und bedarfsgerechte Angebote im Versorgungsnetz. Bei deren Weiterentwicklung bleiben wir zukunftsorientiert.


Der Stiftungsrat, Oktober 2015


Kommentar zum Leitsatz:

Unter Integration verstehen wir das Erkennen und Fördern der individuellen Möglichkeiten der Kinder und Jugendlichen und die Unterstützung bei der Entwicklung ihrer Persönlichkeit um sie zu befähigen, zukünftigen Lebensanforderungen gerecht zu werden.

Leitsätze

  • Es ist uns wichtig, die Kinder und Jugendlichen in ihrer individuellen Entwicklung zu einer eigenen Persönlichkeit zu unterstützen.
  • Unsere pädagogische Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen ist zielgerichtet.
  • Das Erreichen der vereinbarten Aufenthaltsziele verstehen wir als einen unserer Aufträge.
  • Wir überprüfen regelmässig, wie weit die vereinbarten Ziele erreicht worden sind.
  • Wir haben verbindliche Qualitätsstandards, deren Einhaltung regelmässig überprüft wird (Qualitätssicherung).
  • Wir handeln methodisch bewusst.
  • Die pädagogische und therapeutische Arbeit ist transparent.
  • Die Kinder und Jugendlichen treffen in den Betrieben auf Regeln und Normen, die – zusammen mit ihren individuellen Zielsetzungen – das  Erlernen neuen Verhaltens fördern.

 

Erarbeitet vom Leitungsteam der Stiftung ikj

Im Rahmen der Stiftungsratssitzung vom 28.10.2015 vom Gesamtrat genehmigt.